„Zwei gute Tage im Jahr!“ weiterlesenWer den „stillen Freitag“ und den Ostertag nicht hat, der hat keinen guten Tag im Jahr – so meinte schon Martin Luther vor 500 Jahren. Wir müssen das bestätigen – denn in diesem Jahr genossen wir an beiden Tagen die unfassbar weite Sicht über die Mergelbänke hinweg am Hausriff in Börgerende. Einfach divetastisch!
Außen pfui, innen hui!
„Außen pfui, innen hui!“ weiterlesenSo grau und wolkenverhangen wie der heutige Morgen, so trist fühlte sich auch die Zeit seit meinem letzten Tauchgang an. Immerhin lag dieser auch mehr als neun Monate zurück. Tja.
Halloween, hallo Hausriff!
„Halloween, hallo Hausriff!“ weiterlesenAm letzten (Sonn)Tag im Oktober trieben wieder einmal kleine Geister, alte Hexen und gruselige Gestalten an Land ihr Unwesen. In der Ostsee, am Hausriff vor dem Strand von Börgerende, trieben Trockentauchsportfreund Torsten und ich bei gespenstisch guter Sicht mit der Strömung zu den Mergelbänken.
Wahlsonntag: mächtige Feuerqualle oder kleinwüchsiger Seeskorpion?
In Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und im Bund spitzte sich in den letzten Wochen der Wahlk(r)ampf dramatisch zu: rot, grün, gelb und/oder schwarz – in welcher Konstellation werden sich der Landtag in Schwerin und der Bundestag in Berlin demnächst zusammensetzen?
Der Seeskorpion – ein Meister der Tarnung
An unserem Hausriff in Börgerende lebt ein Meister der Tarnung. Bewegungslos auf dem Geröll, im Sand, an den Mergelbänken oder in der Seegraswiese – sitzend, liegend, hängend ist der Seeskorpion kaum zu erkennen. Nur mit viel Ruhe und einem geübten Blick für die markanten Flossen am Rücken, an beiden Seiten, an Brust oder Schwanz lässt sich der nachtaktive Raubfisch überhaupt entdecken.
Das Auge taucht mit
Auch wenn sich die Ostsee ein überwiegend grünes Outfit verpasst hat, gibt es selbst in dem für diese Jahreszeit typischen Grau immer wieder auch farbenfrohe Ausnahmen zu entdecken – bei Pflanzen und bei Tieren.
Ein Heiliger Dreikönigstauchgang?!
Während religiöse Zeitgenossen am 6. Januar den Herren Caspar, Melchior und Balthasar singend huldigen, die vor mehr als zweitausend Jahren einem (See?)Stern folgend, Gold, Myrrhe und Weihrauch durch ein Sandmeer schleppten, nutzten wir diesen bedeutungsschweren Tag, um beim ersten Tauchgang in diesem Jahr den Seesternen am Hausriff in Nienhagen zu folgen.
Wir hatten anstelle von Geschenken Blei, Trocki und Pressluft dabei.
Das Beste kommt zum Schluss
Böller und Karpfen kaufen, den ollen Weihnachtsbaum abschmücken oder mit festtagsgesättigtem Bauch und Blick die guten Vorsätze für das neue Jahr ins Visier nehmen – das kann man am vorletzten Tag des Jahres schon machen. Man kann aber auch einfach in das divetastische Grün der Ostsee abtauchen.
Stürmischer Herbst
Die beiden stärksten Herbstürme Xavier und Herwart dieses Jahres sowie etliche schwächere Tiefs setzten nicht nur dem norddeutschen Flachland heftig zu, sondern auch der Tauchsportgemeinschaft. Durch permanente Luftbewegung beruhigte sich die Ostsee zumindest in der Mecklenburger Bucht seit Mitte September kaum. Das Tauchgerödel musste bis Anfang Dezember trocken bleiben.
Staubwischen im Plattenschrank
Das Hausriff im Ostseebad Nienhagen glich am Wochenende einem „Plattenschrank“. Etliche Schollen, Flundern, Steinbutts lagen mehr oder weniger gut getarnt im oder auf dem Sand, zwischen dem Geröll bzw. auf den Mergelbänken.